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Rosenpflege


Wurzelnackte Rosen (Oktober bis Anfang Mai) sollten bei frostfreiem Wetter umgehend ausgepackt und gepflanzt werden. Verzögert sich die Pflanzung sollte man die Rosen an schattiger Stelle im Garten einschlagen. Dazu werden die Pflanzen schräg in eine flache Furche hineingelegt und mit Erde bedeckt, so daß nur noch ca. 10 cm der Triebe aus dem Boden herausschauen.
Bei Frost gelieferte Pflanzen im Karton in einem kalten, aber frostfreien Raum langsam auftauen lassen, dann möglichst bald in frostfreie Erde pflanzen.

Container Rosen können das ganze Jahr, außer bei Frost, gepflanzt werden.

Standortwahl
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Günstig
Rosen mögen sonnige, z.T. auch halbschattige ( 4-5 Stunden Sonne täglich), luftige Plätze, mit tiefgründig gelockertem, nicht zu sauren Boden. Sehr schwere (tonige, lehmige) Böden mit grobem Sand oder Humus, Sandböden mit Kompost, Lehmboden oder Gesteinsmehl verbessern.

Ungünstig
Zu heiße Plätze an Südwänden, Schatten, Staunässe, und unter Dachüberstände meiden.

Pflanzung von wurzelnackten Rosen
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Die Rosen unmittelbar vor der Pflanzung für einige Stunden ganz untergetaucht wässern.

Gebrochene und angeknickte Triebe und Wurzeln mit einer scharfen Schere abschneiden.
Die Wurzelspitzen leicht anschneiden, aber so wenig wie möglich abschneiden. Der oberirdische Pflanzenteil wurde schon pflanzfertig zugeschnitten.

Ausreichend großes Pflanzloch ausheben und die Rose aufrecht hineinstellen, die Wurzeln dürfen nicht gestaucht, geknickt, oder gar nach oben gebogen werden, Erde (kann mit einem Drittel gut verrottetem Kompost gemischt werden) einfüllen und leicht antreten. Die Veredlungsstelle (Verdickung am Triebansatz) muss sich ca. 5cm unterhalb der Bodenoberfläche befinden. Gründlich wässern. Etwa 15cm hoch mit Erde (kein Torf!) anhäufeln. Dies dient bei der Herbstpflanzung als Schutz vor Austrocknung und Frost im Winter, und als Schutz vor Verdunstung und intensiver Sonneneinstrahlung bei der Frühjahrspflanzung für ca. 3 Wochen. Nach dem Abhäufeln im Frühjahr die Triebe auf ca. 15-20 cm zurückschneiden.

Im ersten Jahr, muß man für eine ausreichende Wasserzufuhr sorgen. Besser ist es die Erde um die Rose ab und zu durchdringend zu wässern, anstatt häufig kleine Wassermengen zu geben. Die Blätter möglichst trocken lassen um Pilzkrankheiten nicht zu fördern.

Bei Stammrosen zusätzlich einen ausreichend hohen Pfahl (der bis in die Krone reicht) mit einschlagen. Zum Anbinden z.B. einen Kokosstrick verwenden.

Pflanzung von Containerrosen
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1. Topf vorsichtig entfernen, ohne dass der Wurzelballen auseinanderfällt.
Pflanzloch in mindestens doppelter Topfbreite ausheben und ca. 40 cm tief lockern. Die Veredlungsstelle muss ebenfalls 5cm unter die Erde kommen. Gründlich gießen.
Falls Sie Ihre Rose im Sommer pflanzen, ist es vorteilhaft, Knospen und Blüten (für die Vase) zu schneiden, damit die Rose mehr Kraft zum Anwachsen hat.
2. Da ein Auseinanderfallen des Wurzelballens bei einer Sommerpflanzung zum Verlust der jüngsten unreifen Triebe führen kann, aber die Blüten erhalten möchte, kann man auch folgendermaßen vorgehen: wenn der Container im Boden gelocht ist, diesen mit der Rose zusammen in die Erde setzen, so dass der Wurzelballen erhalten bleibt. Die Pflanze kann sich im Wachstum auf die Blüte konzentrieren, da sie keinen neuen Wurzelraum erschließen muß. Bei diesem Vorgehen ist auf eine ausreichende Wasserzufuhr zu achten.
Nach der Blüte im Herbst nimmt man die Rose aus dem Container und pflanzt sie samt Wurzelballen in den Boden.

Pflanzung in Gefäße
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Ein ausreichend großes Pflanzgefäß (mind. einem 10-l Eimer entsprechend, mit Abzugslöchern für überschüssiges Wasser) mit einer 4 bis 5 cm starken Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies befüllen. Erde mit Hornspäne mischen oder am besten gute Gartenerde verwenden. Ab dem 2. Standjahr beim Austrieb im Frühjahr einen guten organischen oder mineralischen Dünger genau nach Packungsangabe um die Rose verteilen und leicht einarbeiten. Eventuell im Juni eine zweite Düngung vornehmen, aber nie nach Mitte Juli düngen, sonst kann das dann noch spät schiebende junge Rosenholz nicht rechtzeitig ausreifen und erfriert im Winter.

Schnitt
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Bei allen Rosen werden alte, die Wuchsform störende, sowie wilde Triebe und totes Holz herausgeschnitten. Der Schnitt soll ca. 5mm über einem gut entwickelten, möglichst nach außen zeigenden Auge (besserer Pflanzenaufbau, Förderung des äußeren Blütenflors) erfolgen. öfterblühende Rosen (Edelrosen, Beetrosen, Zwergrosen) werden auf ca. 30 cm eingekürzt.
Einmalblühende Rosen (die meisten alten Rosen, Stauch- und Kletterrosen) bilden Blüten am vorjährigen Holz. Es erfolgt nur ein Verjüngungsschnitt alle 3-5 Jahre.

Je stärker der Rückschnitt, umso kräftiger der neue Austrieb!


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